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Die Sperati-Biografin Lucette Blanc-Girardet hat im April 2003 einen gelungenen Band in französischer Sprache unter dem Titel
„Jean de Sperati – L’homme qui copiait les timbres“
(Jean de Sperati – Der Mann der die Briefmarken kopierte)
publiziert. Eine englische Übersetzung ist in Arbeit. Viele private Details, Fotos und Hintergründe zu seiner Lebensgeschichte hat sie in diesem Band zusammengetragen. Sie berichtete mir im Interview auf Französisch davon, wie Sperati das Material für seine Reproduktionen zusammentrug; dass die unverheiratete Schwester seiner Frau zeitlebens bei ihnen wohnte; dass nach dem Tod von Sperati sein Schwiegersohn den größten Teil des Nachlasses im Garten verbrannte, weil es ihm peinlich war, mit einem „Fälscher“ verwandt zu sein; wie sie bei ihren Forschungen von den Hütern der Royal Collection in London empfangen wurde; und weitere Anekdoten rund um den Mann, der auch als „Rubens der Philatelie“ bezeichnet wird.
(Foto: Michael Burzan & PhilaTec)

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